Schindler Cup 2011 – Guter Start für deutsche Teams
Schindler Cup 2011 – Furioser Turnierstart für die deutschen Teams
Der Start des Schindler Cup 2011 hätte für die beiden deutschen Mannschaften nicht besser laufen können. Sowohl der TSV Hannover-Burgdorf als auch die HSG Nordhorn-Lingen sicherten sich am ersten Turniertag überzeugend den Einzug ins Halbfinale.
TSV Hannover-Burgdorf setzt starkes Ausrufezeichen
Der Bundesligist aus Niedersachsen dominierte im Eröffnungsspiel den Schweizer Erstligisten Wacker Thun mit 29:22 (14:13). Linksaußen Lars Lehnhoff glänzte mit zehn Toren, während Torwart Nenad Puljezevic mit drei gehaltenen Siebenmetern in der zweiten Halbzeit ein sicherer Rückhalt war.
Trainer Christopher Nordmeyer zeigte sich zufrieden: „Der Sieg war nie in Gefahr. Die zweite Halbzeit war stark – unsere Wurfquote müssen wir aber noch verbessern.“ Nach einem knappen Halbzeitstand zogen die Niedersachsen in den letzten 15 Minuten deutlich davon und ließen nur zwei Gegentore zu.
Wacker-Trainer Martin Rubin lobte seine Mannschaft trotz der Niederlage: „40 Minuten waren hervorragend, aber am Ende fehlte die Kraft. Den Respekt müssen wir ablegen.“
Aarhus Handbold bucht Halbfinalticket
Im zweiten Spiel des Tages besiegte Aarhus Handbold den französischen Vertreter US Ivry mit 33:27 (16:15). Trainer Erik Veje Rasmussen zeigte sich zufrieden: „Das erste Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollten. Ich bin optimistisch für das Halbfinale gegen Hannover.“
Besonders überzeugten Rückraumspieler Rasmus Nielsen (7 Tore) und Torhüter Jan Nielsen. Ivrys Kreisläufer Veljko Indjic zeigte ebenfalls eine starke Leistung.
HSG Nordhorn-Lingen sorgt für Überraschung
Die junge Mannschaft von Trainer Heiner Bültmann dominierte SZKC Odorhei, den rumänischen Vizemeister, klar mit 27:22. Bereits zur Halbzeit stand es souverän 16:7. Bültmann lobte besonders Torwart Björn Buhrmester: „Heute war er wirklich stark.“
Odorhei-Trainer Vlad Caba suchte Erklärungen: „Unser einziger Schütze ist verletzt.“ Trotz eines kurzen Aufbäumens blieb der Sieg der HSG ungefährdet. Ein Wermutstropfen: Rückraumspieler Matthias Poll verletzte sich schwer und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Ausblick
In den nächsten Tagen stehen acht weitere Top-Spiele an. Die Organisatoren Jürgen Hitsch und Andreas Tourneau freuen sich: „Mit Hannover und Nordhorn haben beide deutschen Teams das Halbfinale erreicht – ein großartiger Auftakt.“
