Glossar

Ein Glossar (Sg. das Glossar, Pl. die Glossare, von latein. glossarium, griech. γλωσσάριο aus γλῶσσα, glóssa – „Zunge, Sprache, fremdartiges Wort“) ist eine Liste von Wörtern mit beigefügten Erklärungen oder Übersetzungen. Glossare wurden in Antike und Mittelalter von Glossographen („Glossenschreibern“) als Sammlungen erklärungsbedürftiger Wörter. An dieser Stelle haben auch wir uns als Glossographen versucht und wünschen Ihnen somit viel Spaß bei lesen.

Andruck
Ein Andruck ist ein Probedruck zur Überprüfung der Qualität, besonders bei mehrfarbigen Arbeiten an einer Druckmaschine
Adobe
Adobe Systems ist ein us-amerikanisches Softwareunternehmen. Es wurde 1982 von John Warnock und Charles Geschke, den Erfindern des Dokumentenformats Postscript, gegründet. Der Name Adobe (span. „Lehmziegel“) leitet sich von einem Fluss namens Adobe Creek ab, der hinter dem Haus eines der Unternehmensgründer verläuft.
Banner
Ein großflächiger Druck, der für Werbung genutzt wird.
Beschnitt
Beschnitt oder auch Anschnitt, auch randabfallend: sind Elemente, die über das beschnittene Endformat des Druckproduktes hinausragen.
b1
Brennbare Baustoffe b1 – schwerentflammbar (Hartschäume, Hartholz, Spezialspanplatten, agglomerat = polymergebundene Kunststeine), b2 – normalentflammbar (Weichholz, Silikon, Textilien, Strohballen), b3 – leichtentflammbar (Tapeten, Polystyrol)
Banding
Der effekt kann auch als unerwünschtes Artefakt des technischen – meist digitalen – Prozesses entstehen. Er wird dann Banding genannt. Banding zeigt sich dadurch, dass ein Helligkeitsverlauf nicht gleichmäßig, sondern in sichtbar abgegrenzten Streifen (engl. band) dargestellt wird.
Branding
Steht in der Unternehmenskommunikation als Begriff für den Aufbau von Marken.
CMYK
Das CMYK-farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key als Farbtiefe durch Schwarz.
Canvas
Das Canvas-Element ist Bestandteil von html und gestattet ein dynamisches rendern von Vektorgrafiken und Bitmap-Grafiken. Ursprünglich von Apple als Bestandteil des Webkit entwickelt worden, ist es später von der WHATWG standardisiert worden. Canvas umfasst einen in html-Code mit höhen- und breiten-Attributen definierten Bereich, in den gezeichnet werden kann. Innerhalb von Javascript stehen 2D-Zeichenfunktionen zur Verfügung, die dynamisch erzeugte Zeicheninhalte innerhalb des Canvas-Bereichs gestatten.
Corel Draw
Corel Draw Graphics Suite (eigene schreibweise: CorelDRAW Graphics Suite) ist eine insbesondere auf Windows-Systemen verbreitete Grafiksoftware-Sammlung der Corel Corporation. Sie ist eine direkte Konkurrenz zu den besonders in der Druckvorstufe verbreiteten Programmen Adobe Illustrator und FreeHand. Die Versionsnummern wurden erst bis 12 (2003) hochgezählt, nachfolgende Versionen dann X3 (2006) und X4 (2008) genannt.
Cyan (auch in der Schreibung Zyan anzutreffen)
Bezeichnet allgemein einen am Übergang von Blau zu Grün liegenden Farbton. Der Begriff wird vor allem in technischen und künstlerischen Anwendungen genutzt und ist in der Alltagssprache seltener. Hier fehlt eine allgemein akzeptierte und abgrenzbare Farbkategorie Cyan (im Gegensatz etwa zu dem am Übergang von Rot zu Gelb liegenden Orange). Alltagssprachlich gebräuchlicher ist die Bezeichnung Türkis, jedoch ist der so bezeichnete, zwischen Blau und Grün liegenden Farbton nicht in allen Nuancen mit Cyan deckungsgleich.
Design
Bedeutet meist Entwurf oder Formgebung. Es ist ein Lehnwort aus dem Englischen, das wiederum aus dem lateinischen designare = (be)zeichnen abgeleitet ist und in viele Sprachen Eingang gefunden hat.
Digitaldruck
Bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird.
DPI
DPI steht für Dots per Inch, eine Maßeinheit für die Auflösung im Druck und anderen Wiedergabesystemen
DIN-Norm
Eine Din-Norm ist ein unter Leitung eines Arbeitsausschusses im deutschen Institut für Normung erarbeiteter freiwilliger Standard, in dem materielle und immaterielle Gegenstände vereinheitlicht sind. Din-Normen entstehen auf Anregung und durch die Initiative interessierter Kreise (in der Regel die deutsche Wirtschaft), wobei Übereinstimmung unter allen Beteiligten hergestellt wird. Auf internationaler Ebene erarbeitete Standards sind zum Beispiel Iso-Normen.
DIN 4102
Die Baustoffe werden nach ihrer Brennbarkeit, dem Brandverhalten in zwei Baustoffklassen in Deutschland gemäß DIN 4102 Teil 1 (zum Teil auch Brennbarkeitsklassen oder fälschlich als Brandklassen bezeichnet) unterteilt:

  1. Nicht brennbare Baustoffe
    • a1 – ohne organische Bestandteile, Nachweis nicht erforderlich (z. b. Sand, Kies, natur Bims, Zement, Kalk, Schaumglas, Mörtel, (Stahl-)beton, Steine, Bauplatten aus mineralischen Bestandteilen, reine Mineralfasen, Ziegel, Glas, Eisen und Stahl, aber kein Metallstaub)
    • a2 – mit organischen Bestandteilen, Nachweis erforderlich (z. b. Gipskartonplatten nach DIN 18180 und geschlossener Oberfläche).
  2. Brennbare Baustoffe
    • b1 – schwerentflammbar (z.B. Holzwolle-Leichtbauplatten nach DIN, Gipskartonplatten nach DIN 18180 und gelochter Oberfläche, Kunstharzputz, wenn er aus mineralischen Zuschlägen hergestellt wird und auf massivem und mineralischen Untergrund aufgebracht wird, verschiedene Bodenbeläge wie Eichenparkett, guß- oder Walzasphalt-Estrich)
    • b2 – normalentflammbar (z.B. Holz ab bestimmten Abmessungen, Gipskarton-Verbundplatten, verschiedene Kunststoffe und daraus hergestellte Tafeln oder Formstücke, elektrische Leitungen und verschiedene Bitumenbahnen sowie Dach- und Dichtungsbahnen. Bei den letzten drei ist ggf. durch Versuche nachzuweisen, dass sie nicht brennend abfallen.)
    • b3 – leichtentflammbar (alles, was nicht in b1 oder b2 eingruppiert werden kann)
eps-Datei
Eine encapsulated Postscript-Datei (eps-Datei) ist eine Grafikdatei in der Seitenbeschreibungssprache Postscript, die besondere Anforderungen erfüllt, um das Einbinden in ein Dokument zu ermöglichen. Insbesondere beschreibt eps im Gegensatz zu allgemeinem Postscript immer nur eine Seite. Das Format wurde 1987 von Adobe gemeinsam mit Aldus, dem damaligen Hersteller von Pagemaker, und Altsys, das Vektorgrafik- und Schrifteditoren entwickelte, veröffentlicht. Eine eps-Datei enthält Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten. Auch Schriften können eingebettet sein. Da importierende Anwendungen nicht über einen Postscript-Interpreter verfügen müssen, kann eine eps-Datei optional auch eine Voransicht in geringerer Auflösung enthalten, die in der Bildschirmansicht als Platzhalter dienen kann.
Euroskala
Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben wird Druck nach Euroskala genannt, weil er sich farblich an der ehemaligen Europaskala orientiert. Diese Bezeichnung wird umgangssprachlich (vor allem in den USA als euroscale) für den europäischen Offsetdruck gebraucht. Die Euroskala ist aber keine korrekte Norm, die korrekte Bezeichnung hierfür ist Iso-Skala. Die zugehörige Normierung Iso 2846 definiert für Farblieferanten die Eigenschaften dieser Farben. In der Iso 12647-2 ist die Farbwirkung dieser Druckfarben auf unterschiedlichen Druckpapieren beschrieben. Zur praktischen Anwendung dieser Norm existieren icc-Profile, beispielsweise „iso coated sb“ für den Druck auf gestrichenen Papieren.
Frontlit
Als Frontlit bezeichnet man ein für den Digitaldruck mit UV-, solvent- oder wasserbasierenden Tinten beschichtetes Polyester- oder Polyvinylchloridgewebe (PVC). Es gilt als das in der Digitaldruckindustrie meist verwendete Material. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten: gegossenes und laminiertes Frontlit. Außerdem gibt es Frontlit in den verschiedensten Grammaturen ab ca. 300g/m2 bis hin zu ca. 900g/m2 (LKW Plane). In der Regel wird das Material mit einer Grammatur zwischen 450 und 550g/m2 eingesetzt. Bei einer Verwendung im Innenbereich sollte man darauf achten, dass das Material b1 brandschutzzertifiziert ist.
Folie
Unter einer Folie wird heute meist ein sehr dünnes Metall- oder Kunststoffblatt verstanden. Das Wort ist im deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt und wurde aus dem mittellateinischen Folia („metallblättchen“) entlehnt, welches auf das lateinische Folium („Blatt“) zurückgeht.
Freehand
FreeHand von Macromedia ist ein vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm. Es wurde von Altsys 1988 entwickelt. Später ging es an Aldus (PageMaker). Nachdem PageMaker von Adobe Systems vermarktet wurde, nahm Macromedia 1995 FreeHand in sein Produktsortiment auf.
Grafik
Im weitesten Sinn ist der Sammelbegriff für alle künstlerischen oder technischen Zeichnungen sowie deren manuelle drucktechnische Vervielfältigung. In der engsten Begriffsverwendung bezieht sich Grafik allein auf die künstlerische Druckgrafik, die zur bildenden Kunst gehört. Eine Originalgrafik entsteht eigenständig, unabhängig von Vorlagen und in der Absicht, die Techniken der Druckgrafik für den künstlerischen Ausdruck zu nutzen.
Großformatdruck
Large format printing (lfp, Großformatdruck) ist die Technik zum Druck großformatiger Motive. Dabei werden vorzugsweise Tintenstrahldrucker mit Druckbreiten zwischen 1,3 m und 5 m eingesetzt. Bedruckbar sind eine ganze Reihe von Medien, wie zum Beispiel Textilien, Selbstklebefolien, PVC-Planen oder Plakatpapier, aber auch starre Materialien wie Plexiglas, PVC-Hartschaumplatten oder Aluminiumverbundplatten. Letztere drei werden u.a. auch auf sogenannten Flatbed-Printern (UV-Direktdruckern) verarbeitet. Die Materialien müssen eine für den Tintenstrahldruck geeignete Oberfläche haben. Einzige Ausnahme ist derzeit der UV-Direktdruck, bei dem es möglich ist, nahezu alle Materialien (inkl. Holz/Glas etc.) zu bedrucken.
HKS Farben
Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 so genannte Volltonfarben, insgesamt 3520 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. HKS ist dabei die Abkürzung für und ein Warenzeichen bzw. eine Marke der Druck- bzw. Künstlerfarbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co.
ICC Profil
Ein ICC-Profil (synonymer Begriff: Farbprofil) ist ein genormter Datensatz, der den Farbraum eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts, z.B. Monitor, Drucker, Scanner etc. beschreibtziel eines konsequent eingesetzten Farbmanagements ist, dass eine Vorlage, die mit irgendeinem Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Colormanagement-Systeme können Geräte wie Scanner, Digitalkameras, Monitore, Drucker sowie Film- und Plattenbelichter aufeinander abstimmen. Die Farbe wird z.b. den Druckbedingungen entsprechend angezeigt. ICC ist hier die Abkürzung für das International Color Consortium, einen 1993 gegründeten Zusammenschluss vieler Hersteller von Grafik-, Bildbearbeitungs- und Layoutprogrammen, mit der Absicht eine Vereinheitlichung von Farbmanagementsystemen zu erzielen.
Illustrator
Adobe Illustrator ist ein vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm. Es wurde und wird von dem kalifornischen Softwareunternehmen Adobe Systems entwickelt und vermarktet. Ursprünglich für den Apple Macintosh entwickelt, schloss Adobe mit Illustrator die Lücke zwischen den komplizierten CAD-Programmen und den unflexiblen, ungenauen, pixelbasierten Malprogrammen.
Jpeg
Jpeg ist die gebräuchliche Bezeichnung für die 1992 vorgestellte Norm Iso/Iec 10918-1 bzw. ccitt recommendation t.81, die verschiedene Methoden der Bildkompression beschreibt. Die bezeichnung „Jpeg“ geht auf das Gremium joint photographic Experts Group zurück, das die Jpeg-Norm entwickelt hat. Jpeg schlägt verschiedene Komprimierungs- und Kodierungsmethoden vor, darunter verlustbehaftete und verlustfreie Komprimierung, verschiedene Farbtiefen sowie sequenzielle oder progressive Modi (normaler Bildaufbau bzw. allmähliche Verfeinerung). Weithin verbreitet ist nur die verlustbehaftete Komprimierung bei sequenziellem oder progressivem Modus und 8-Bit-Farbkanälen. Die Jpeg-Norm beschreibt lediglich Bildkompressionsverfahren, legt aber nicht fest, wie die so entstandenen Daten gespeichert werden sollen. Gemeinhin werden mit „Jpeg-Dateien“ oder „Jpg-Dateien“ Dateien im Grafikformat Jpeg file interchange format (jfif) bezeichnet.
Kabelbinder
Ursprünglich dafür entwickelt, verschiedene Kabel und ganze Kabelbäume untereinander zu befestigen oder an anderen Gegenständen zu fixieren, werden Kabelbinder heute in vielen anderen Anwendungsbereichen verwendet, im Baugewerbe zur provisorischen Montage, als Verpackungshilfsmittel oder in der polizeilichen Praxis zur Fesselung von Menschen. Kabelbinder eignen sich hervorragend zur einfachen, sicheren und schnellen Montage von Werbebannern.
Konvertierung
Der Begriff Konvertierung bezeichnet in der Informatik die Überführung einer Datei von einem Dateiformat in ein anderes, oft druckfähiges Format. Dieser Vorgang ist das Konvertieren.
Layout
Als Layout (wörtlich: das Ausgelegte, engl. für „Plan, Entwurf, Anlage“, sinngemäß mit „Gestaltung“ zu übersetzen) bezeichnet man das detaillierte Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes im Sinne eines tatsächlichen Entwurfs, meist dem einer Drucksache. Die Visualisierung vermittelt dem Gestalter und dem Auftraggeber einen Eindruck über die Form der späteren Ausführung und dient damit als verbindliche Entscheidungsgrundlage für die weitere Ausführung. Die enthaltenen Texte müssen nicht dem späteren Original entsprechen (Füll- oder Blindtext).
Lösemitteltinten
Lösungsmittelbasierte Tinte wird vor allem für das Schreiben auf glatten Oberflächen (Glas, Folien, etc.) verwendet. Auf Papieren schlägt sie sehr durch und verläuft. In Frage kommende Lösungsmittel sind meist Alkohol und Ethylacetat, in seltenen Fällen Toluol und Xylol. Diese Lösungsmittel haben die Eigenschaft sehr schnell und unabhängig von der Luftfeuchtigkeit zu verdunsten und somit schneller einen trockenen Film zu bilden. Mittlerweile wird von den deutschen Herstellern als Lösungsmittelbasis nur vergälltes Ethanol (Spiritus) verwendet, da dieses gesundheitlich am unbedenklichsten ist.
Medien
In diesem zusammenhang Druckmedien.
Magenta
Magenta ist eine rotblaue Farbe, die auch als helles Purpur bezeichnet wird. Der Name wurde zuerst verwendet als Synonym für den Anilinfarbstoff Fuchsin, der als zweiter derartiger Stoff erstmals 1858 hergestellt worden war und der mit der Schlacht von Magenta, die kurz darauf stattfand, in Verbindung gebracht wurde.
Netzgitterplanen
Auch als Mesh-Planen oder Mesh-Banner bezeichnet. Mesh zeichnet sich durch seine hervorragende Winddurchlässigkeit und ein geringes Gewicht aus.
Ösen
Die Öse ist ein aus Metall, Kunststoff oder Gummi bestehender Ring. Metallösen werden fachgerecht auch als Kauschen, kleine Metallösen seemännisch auch als Gattchen bezeichnet.
Pdf
Das portable document format (pdf; deutsch: (trans)portables Dokumentenformat) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, das vom Unternehmen Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. Ziel war es, ein Dateiformat für elektronische Dokumente zu schaffen, das diese unabhängig vom ursprünglichen Anwendungsprogramm, vom Betriebssystem oder von der Hardware-Plattform originalgetreu weitergeben kann. Ein Leser einer Pdf-Datei soll das Dokument immer in der Form betrachten und ausdrucken können, die der Autor festgelegt hat. Die typischen Konvertierungsprobleme (wie zum Beispiel veränderter Seitenumbruch oder falsche Schriftarten) beim Austausch eines Dokuments zwischen verschiedenen Anwendungsprogrammen entfallen. Neben Text, Bildern und Grafik kann eine Pdf-Datei auch Hilfen enthalten, die die Navigation innerhalb des Dokumentes erleichtern. Dazu gehören zum Beispiel anklickbare Inhaltsverzeichnisse und miniaturisierte Seitenvorschauen. Pdf ist mittlerweile weit verbreitet und wird z.b. von vielen elektronischen Zeitschriften (e-journals) genutzt. Mittlerweile gibt es auf dem Markt zahlreiche Software-Produkte, die Dateien als Pdf erzeugen können, wenn sie auch nicht immer den vollen Funktionsumfang von Adobe Acrobat bieten.
Pantone Farben
Pantone matching system (pms) ist der Name eines Farbsystems, das hauptsächlich in der Grafik- und Druckindustrie eingesetzt wird. Es wurde von der Pantone Inc., einem amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Carlstadt, New Jersey 1963 entwickelt. Es enthält Sonderfarben, die nicht im herkömmlichen Vierfarbdruck erreicht werden können, und ordnet diesen Farben eindeutige Nummern-Bezeichnungen zu. Wie bei jedem Farbsystem kann man anhand der Nummerierung die Farben weltweit kommunizieren, ohne auf die individuelle Farbwahrnehmung angewiesen zu sein.
Proof
In der Praxis versteht man unter Proof meist eine Darstellung auf einem zumindest papierartigen Trägermaterial. Im weiteren Sinn des Wortes können aber auch immaterielle Simulationsverfahren gemeint sein (z.b. Softproof , d.h. die Darstellung am Computerbildschirm). Mit einem Proof möchte man zu einem möglichst frühen Zeitpunkt innerhalb der Produktionskette simulieren, wie das spätere Druckergebnis aussieht.
PVC
Polyvinylchlorid ist ein amorpher thermoplastischer Kunststoff. Pvc (Kurzzeichen) ist hart und spröde und wird erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weich, formbar und für technische Anwendungen geeignet.
Punktdichte
Die Punktdichte ist ein maß für die Detailgenauigkeit einer gerasterten visuellen Darstellung und damit einer der Qualitätsaspekte des technischen Wiedergabeverfahrens. Punktdichten werden beispielsweise im Vierfarbdruck oder bei einer Bildschirmwiedergabe angegeben.
Photoshop
Adobe Photoshop ist ein kommerzielles Bildbearbeitungsprogramm des US-amerikanischen Softwarehauses Adobe Systems. Im Bereich der professionellen Bildbearbeitung (Druckvorstufe) ist das Programm Marktführer. Photoshop ist Teil der Adobe Creative Suite, einer Sammlung von Grafik- und Designprogrammen und wie die meisten anderen Adobe-Anwendungen für Mac OS X und Microsoft Windows verfügbar.
Qualität
Qualität (lat.: Qualitas = Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand) ist die Bezeichnung einer potentiell wahrnehmbaren Zustandsform von Produkten und ihrer Merkmale. Qualität könnte ein Produkt wie Werbebanner beschreiben.
Rastergrafik
Eine Rastergrafik, auch Pixelgrafik (englisch raster graphics Image, digital Image, Bitmap oder Pixmap), ist eine Form der Beschreibung eines Bildes in Form von computerlesbaren Daten. Rastergrafiken bestehen aus einer rasterförmigen Anordnung von so genannten Pixeln (Bildpunkten), denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist. Die Hauptmerkmale einer Rastergrafik sind daher die Bildgröße (Breite und Höhe gemessen in Pixeln, umgangssprachlich auch Bildauflösung genannt) sowie die Farbtiefe. Die Erzeugung und Bearbeitung von Rastergrafiken fällt in den Bereich der Computergrafik und Bildbearbeitung. Eine andere Art der Beschreibung von Bildern sind Vektorgrafiken.
Rgb-Farbraum
Ein Rgb-Farbraum ist ein additiver Farbraum, der Farbwahrnehmungen durch das additive Mischen dreier Grundfarben (Rot, Grün und Blau) nachbildet. Rgb Farbräume sind im Digitaldruck nicht erwünscht. Dieser Farbraum basiert auf der Dreifarbentheorie. Das Farbsehen des Menschen ist durch drei Zapfentypen geprägt.
Reinzeichnen
Eine Reinzeichnung ist eine reproduktionsfähige Vorlage für den Druck. Sie enthält alle zu druckenden Elemente oder zumindest Platzhalter, in die andere Druckvorlagen montiert werden können.
Saum
Unter Saum ist ganz allgemein ein Rand zu verstehen. Bei Werbebannern ist es die Bezeichnung für die einfach umgeschlagene Gewebekante, die an das darunterliegenden Material angeklebt, angenäht oder angeschweißt wird und so das ausfransen der Schnittkanten verhindert.
Server
Der Begriff Server (engl. für Diener) bezeichnet entweder eine Software (Programm) im Rahmen des Client-Server-Modells oder eine Hardware (Computer), auf der diese Software (Programm) im Rahmen dieses Konzepts abläuft. Ein Server (Software) ist ein Programm, das mit einem anderen Programm, dem Client (engl. = Kunde), kommuniziert, um ihm Zugang zu speziellen Dienstleistungen (genannt Dienste) zu verschaffen. Ein Server (Hardware) ist ein Computer, auf dem ein oder mehrere Server (Software) laufen. Für die Server-Hardware wird in der Fachsprache auch der Begriff Host benutzt. Für den Server als Software-Begriff gibt es keine weitere Bezeichnung. Ob es sich bei einem Server um einen Host oder um eine Software handelt, ist daher nur aus dem Kontext oder mit Hintergrundwissen erkennbar.
Tiff-Datei
Das tagged image file format (tiff oder auch kurz tif) ist ein Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Das tif-Format wurde ursprünglich von Aldus (1994 von Adobe übernommen) und Microsoft für gescannte Rastergrafiken für die Farbseparation entwickelt.
Upload
Das Hochladen oder der Upload (von englisch Upload, für Hochladen oder Hinaufladen) bezeichnet in der Informatik einen Datenfluss vom lokalen Rechner oder einem lokalen Speichermedium zu einem entfernten Rechner. Der Datenfluss in die andere Richtung wird auch als Download bezeichnet. Im Rahmen eines Uploads von Daten über das Internet wird der Upload auch als Upstream (von englisch Upstream) bezeichnet.
Vektorgrafik
Eine Vektorgrafik ist eine Computergrafik, die aus grafischen primitiven wie Linien, Kreisen, Polygonen oder allgemeinen Kurven (Splines) zusammengesetzt ist. Meist sind mit Vektorgrafiken Darstellungen gemeint, deren primitiven sich zweidimensional in der Ebene beschreiben lassen. Eine Bildbeschreibung, die sich auf dreidimensionale Primitiven stützt, wird eher 3D-Modell oder Szene genannt. Um beispielsweise das Bild eines Kreises zu speichern, benötigt eine Vektorgrafik mindestens zwei Werte: die Lage des Kreismittelpunkts und den Kreisdurchmesser. Neben der Form und Position der Primitiven werden eventuell auch die Farbe, Strichstärke, diverse Füllmuster und weitere, das Aussehen bestimmende Daten, angegeben.
Werbebanner & Werbeplanen
Werbebanner und Werbeplanen sind meist großflächige Drucke, die für Werbung genutzt werden und auf etwas aufmerksam machen sollen. Werbebanner werden meist auf Pvc Gewebefolie in der Regel mit Lösungsmittel oder UV Tinte gedruckt. Meist werden Werbebanner rundum mit Keder oder Ösen versehen. Dank Digitaldrucktechnik sind großformatige Werbebanner heute erschwinglich zu produzieren.
XXL Formate
Als XXL Formate bezeichnet man u.a. auch digital Drucke mit einer Breite von mehr als 100 cm.
Yellow
Gelb ist die Farbe, die wahrgenommen wird, wenn Licht mit einer spektralen Verteilung ins Auge fällt, bei der das Maximum im Wellenlängenintervall bei 565 bis 575 nm liegt. Licht mit dieser Eigenschaft kann auch als Körperfarbe remittiert sein. Die Kennzeichnung von Gelb erfolgt meist als Y (en: Yellow), in der Elektrotechnik wird die Farbe mit gb abgekürzt.
Zip-Datei
Das Zip-Dateiformat ist ein offenes Format zur komprimierten Archivierung von Dateien. Neben mehreren Dateien können auch ganze Verzeichnisbäume in einer einzelnen Zip-Datei archiviert und komprimiert werden. Die Archivdateien tragen üblicherweise die Endung .zip. der Mime-Typ ist application/zip.